FAQ: Gut informiert

Ist eine Abrechnung über die Krankenkasse möglich?

Ich arbeite auf Selbstzahler-Basis. Wenn Sie privat versichert sind, erkundigen Sie sich gerne bei Ihrer Kasse nach den Möglichkeiten der Kostenübernahme für Heilpraktikerleistungen im Bereich Psychotherapie. 

Meine Entscheidung für die Selbstzahlung hat verschiedene Gründe:

Nicht immer, wenn ein Mensch in einer Krise steckt oder sich belastet fühlt, hat das einen Krankheitswert, der die Vergabe einer psychischen Diagnose rechtfertigt. Manchmal reichen wenige Impulse, um wieder Zugang zu eigenen Ressourcen zu bekommen und neue Perspektiven zu entwickeln. 

Die Bezeichnung menschlicher Gefühlszustände, Denk- und Verhaltensmuster als "Störung" widerspricht meiner therapeutischen Haltung, die diese zunächst als Lösungsversuche würdigt, die möglicherweise heute nicht mehr passen oder deren Preis zu hoch geworden ist.

Ich bin in der Lage, flexibel und zeitnah auf Ihre Bedürfnisse einzugehen, ohne lange Wartezeiten. Bei Bedarf können wir auch gemeinsam die Wartezeit auf einen Krankenkassen-Therapieplatz überbrücken. 

Die Investition in Ihre seelische Gesundheit ist ein wertvolles Zeichen der Selbstfürsorge! Seien Sie es sich wert!

Kann ich eine gebuchte Sitzung absagen?

Um gut arbeiten zu können, brauche ich eine gewisse Planungssicherheit. Bei Absagen weniger als 24 Stunden vor dem Termin berechne ich das Honorar, wobei Sie 80% bei einem Folgetermin anrechnen können. Bei kurzfristigeren Absagen (unter 12 Stunden) oder Nichterscheinen ohne Absage wird das volle Honorar fällig. Ich danke für Ihr Verständnis.

Was ist Coaching mit PEP® ?

PEP wurde von Dr. Michael Bohne entwickelt und steht für "Prozessorientierte, embodimentfokussierte Psychologie". Es ist eine wissenschaftlich fundierte Coaching- und Selbsthilfe-Methode, die zielgerichtet und zügig hilft, Blockaden zu lösen und Entwicklungspotentiale zu entfalten.

Seine hohe Wirksamkeit erhält PEP durch die Integration tiefenpsychologischer, hypnosystemischer und körperbezogener Konzepte in den Coaching- und Beratungsprozess.

Die Grundhaltung ist geprägt durch Humor, Leichtigkeit und Zuversicht.

PEP beinhaltet verschiedene Module:

  • "Kurbeln" integriert belastende Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen und stärkt Grundbedürfnisse wie Selbstakzeptanz, Sicherheit oder Autonomie.
  • "Klopfen" ermöglicht die Regulation von Gefühlen und Stresserleben und erhöht die Selbstwirksamkeit in Bezug auf unangenehm erlebte Zustände.
  • Die Auflösung der "Big Five Lösungsblockaden" (Selbst- oder Fremdvorwürfe, Erwartungshaltungen, inneres Schrumpfen und parafunktionale Loyalitäten) macht den Weg frei für Lösungen und Potentialentfaltung.
  • Der "Kognitions-Kongruenz-Test" spürt besonders tiefliegende "rote Ampeln" für Veränderungsprozesse auf. Diese liegen oft in starken Loyalitäten mit Menschen begründet, denen wir uns sehr verbunden fühlen. Dies zu würdigen, kann sehr heilsam und befreiend wirken.
  • Im "Selbstwerttraining" spüren wir innere Glaubenssätze und ähnliche "Selbstwerträuber" auf und nähren "Selbstwertspender".

In jeder PEP-Sitzung erarbeiten wir gemeinsam ein "Lunch-Paket" mit individuell passenden Kraftsätzen, die Sie zu Hause verinnerlichen und verkörpern können.

Klingt alles kompliziert? Ist es nicht. Kommen Sie einfach vorbei - wir probieren es gemeinsam!

Wie wirken System- und Familien-Aufstellungen?

Lebende Systeme sind Beziehungsgeflechte: Wie ein Mobile sind sie ständig in Bewegung und schwanken um einen Punkt größtmöglicher Stabilität, um Balance herzustellen.

Ein System aufstellen heißt: Komplexität vereinfachen, um das Wesentliche sichtbar zu machen. Veränderungen im Bild der Systemelemente (Veränderung der Position im System, Verringerung oder Vergrößerung des Abstandes, Veränderung der Blickrichtung etc.) bahnen Veränderungen in der Beziehungsgestaltung.

Im Einzel- oder Paarsetting kommen dabei Figuren oder Bodenanker zum Einsatz.

Die Einbeziehung von Stellvertreter*innen in einer Gruppe ergänzt die Methode durch intuitive Wahrnehmung.
Die Mitwirkenden erleben oft in erstaunlich passender Weise Gefühle, sprechen Gedanken aus oder offenbaren Symptome der wirklichen Personen oder Elemente.

Verborgene Ursachen von Störungen und Konflikten u.ä. können erkannt und Lösungsbilder gefunden werden.

Wozu erlebnisorientierte Methoden – was steckt dahinter?

Stellen Sie sich vor, Ihr Verstand sagt "alles ist gut", aber Ihr Körper - oft das sogenannte "Bauchgefühl" - reagiert anders. Die neurobiologische Forschung hat gezeigt, dass unser Erleben und Verhalten zum größten Teil NICHT durch den Verstand (mit Sitz in der Großhirnrinde) gesteuert ist, sondern durch unwillkürliche Prozesse, deren Ursprung im Mittelhirn und damit im Unbewussten anzusiedeln ist.

Erlebnisorientierte Methoden wie die Arbeit mit inneren Bildern, Körperwahrnehmung, Aufstellungen und Klopftechniken öffnen Türen zu diesen unbewussten Ebenen. Sie ermöglichen eine tiefere Auseinandersetzung und nachhaltigere Veränderungen, indem sie den ganzen Menschen einbeziehen – Kopf, Herz und Körper.

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